Kenjutsu

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Nihon Kenjutsu - hier im Verein

iawo logoBei uns wird das Kenjutsu in Iaido und Jiyu Kendo unterteilt. Ergänzt wird das Training seit 2007 durch Jodo.

Beim Iaido erlernt der Schüler den korrekten Umgang mit dem scharfen Schwert. Das Training wird einzeln oder mit Partner(n) durchgeführt.

Beim Jiyu Kendo lernt der Schüler schrittweise den freien Kampf gegen einen oder mehrere Gegner. Das Kampftraining wird mit Bambusschwertern durchgeführt. Es wird mit, aber auch ohne Rüstung (Kopf-, Hand-, Brust-, und Unterleibsschutz) trainiert.

Grob kann man das Training in folgende Teile unterteilen:

 

  • Aufwärmen
  • Grundschule
  • Kata
  • Partnerübungen

Nihon Kenjutsu - Allgemein

Die japanische Kunst des Schwertkampfes

Ziel des Kenjutsu war es, bei einem Kampf mit scharfen Schwertern gegen einen oder mehrere Gegner als Sieger hervorzugehen.

Kenjutsu ist definitiv keine Sportart. Es gibt keine Wettkämpfe, es gibt keine Regeln (erlaubt ist, was zum Sieg führt), außer jenen des Ehrenkodex des Bushido und das Training wird ernsthaft durchgeführt.

Kenjutsu ist eine Kunstform und Lebenseinstellung.

In unserer heutigen Zeit haben sich die Ziele des Kenjutsu etwas verlagert. Ziel ist nicht mehr der Sieg über den feindlichen Samurai auf dem Schlachtfeld, sondern die geistige und körperliche Vervollkommnung des Übenden.

Trotz dieser Verlagerung, sind die Übungsmethoden die gleichen, wie im feudalen Japan vor 400 Jahren. Allerdings wurden sie durch Aspekte der modernen Sportwissenschaften sinnvoll ergänzt.

Es existieren nach oben hin keine Altersbeschränkungen und Männer sowie Frauen sind gleichberechtigt im Ausüben dieser Kunst.

Bei uns wird das Kenjutsu in Iaido und Jiyu Kendo unterteilt (siehe Info).

Beim Iaido erlernt der Schüler den korrekten Umgang mit dem scharfen Schwert.
Das Training wird einzeln oder mit Partner(n) durchgeführt. Beim Jiyu Kendo lernt der Schüler schrittweise den freien Kampf gegen einen oder mehrere Gegner. Das Kampftraining wird mit Bambusschwertern durchgeführt. Es wird mit, aber auch ohne Rüstung (Kopf-, Hand-, Brust- und Unterleibsschutz) trainiert.

Tsuka
Das Verletzungsrisiko ist auf Grund der hohen Präzision mit welcher die Techniken ausgeführt werden und wegen der Disziplin, die eingehalten werden muss viel geringer als beispielsweise beim Fußballspielen, Schifahren oder bei anderen Sportarten.

Der Trainingsfortschritt wird im Kenjutsu durch Kyu- (Schüler) und Dan- (Meister) grade angezeigt, aber es gibt keine Gürtelfarben.

Die Kommandosprache während des Trainings ist japanisch.

Beim Training trägt man die traditionelle Kleidung der Samurai (GI = Kimono und Hakama = Hosenrock).